
In Outlook® gibt es 2 Möglichkeiten, um sich über den Verlauf einer gesendeten Nachricht informieren zu lassen:
In diesem Beitrag soll der Unterschied beider Methoden gezeigt und erklärt werden, warum eine Übermittlungsbestätigung die bessere Wahl ist. Zur Veranschaulichung wird ein Vergleich zur Briefpost per Einschreiben angestellt:
Analog dazu der Versand einer E-Mail:
In beiden Fällen ist ersichtlich, dass es für den Empfänger einen erheblichen Aufwand bedeutet, wenn der Absender unbedingt wissen möchte, ob seine Post angekommen ist. Bei der gelben Post wird das in der Regel auch nur bei wichtigen Dingen gemacht, z. B. Kündigungsschreiben an eine Versicherung, gerichtliche Angelegenheiten oder Fristsachen.
Ebenso sollte man es auch bei der elektronischen Post handhaben: Eine Lesebestätigung nur bei wirklich wichtigen Dingen, nicht generell, anfordern. Weil es leider zu viele wissbegierige Anwender gibt, welche generell eine Lesebestätigung anfordern, haben viele Anwender das Senden einer Lesebestätigung generell deaktiviert. Damit ist diese Funktion mehr oder weniger wertlos geworden.
Aus hauptsächlich diesem Grund empfiehlt sich anstelle der Lesebestätigung die Übermittlungsbestätigung. Damit hat man in den meisten Fällen die Gewissheit, dass die E-Mail beim Empfänger angekommen ist. "In den meisten Fällen", weil es nicht unbedingt sein muss, dass der E-Mailserver eine Übermittlungsbestätigung senden muss.
Mit Hilfe eines Einwurfeinschreibens weiß man also, dass die Post im Briefkasten beim Empfänger gelandet ist. Dass er sie dort nicht herausholt, sie auf dem Weg in die Wohnung verlorengeht oder gar ungelesen wegwirft, ist äußerst unwahrscheinlich. Ebenso gibt es auch bei einer Übermittlungsbestätigung kaum einen Grund zur Annahme, dass eine ins Postfach abgelegte E-Mail nicht vom Empfänger gelesen wird. Das einzige Problem könnte unter ungünstigen Umständen ein SPAM-Filter sein, der sie versehentlich in den SPAM-Ordner verschiebt. Wer aber seinen SPAM-Filter korrekt eingestellt hat, muss im Normalfall nicht damit rechnen.
Es gibt zwei Möglichkeiten eine Übermittlungsbestätigung anzufordern:
Nach dem eine Übermittlungsbestätigung niemandem weh tut, empfiehlt es sich diese generell zu aktivieren und auf eine Lesebestätigung zu verzichten. Was aber, wenn ich wissen muss, ob die E-Mail angekommen ist? Ganz einfach: Rufen Sie kurz beim Empfänger an. Eine andere zuverlässige Möglichkeit gibt es leider nicht.
Hinweis: Manche Server erkennen bzw. behandeln Übermittlungsbestätigungen als Lesebestätigungen. Daher bitte nicht wundern, wenn Sie ab und zu einmal eine Lesebestätigung erhalten.
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Der Extended-Support für Outlook® 2002 ist am 12. Juli 2011 ausgelaufen.
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