Android-Handys/Smartphones mit Outlook synchronisieren

Android

Zuletzt geändert am 11. März 2015

Inhaltsverzeichnis

  1. Android-Handys/Smartphones mit Outlook synchronisieren
  2. Smartphone vorbereiten
  3. ADB-Treiber installieren
  4. MyPhoneExplorer installieren
  5. MyPhoneExplorer einrichten
  6. Mit Smartphone verbinden
  7. Mit Outlook® synchronisieren
  8. Das Problem mit den E-Mails
  9. Wo erhalte ich Hilfe?
  10. Alternativen
  11. Empfohlene Tools
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Und was ist mit meinen E-Mails?

Wie eingangs schon erwähnt, sind AndroidTM-Geräte nicht für die direkte Synchronisation mit Outlook® ausgelegt. Entsprechend gibt es auch keinen standardisierten E-Mail-Client auf den Smartphones, mit dem MyPhoneExplorer zusammenarbeiten könnte.

Hinzu kommt, dass mitgelieferte Clients für professionelle Ansprüche nicht geeignet sind. Wer sich ein paar Minuten damit beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass viele Funktionen fehlen. Aus diesem Grund installieren sich AndroidTM-Anwender in der Regel einen zusätzlichen Client. Wer auf Extras (z. B. Regeln) verzichten kann, ist sicherlich gut mit dem kostenlosen Programm K9 bedient. Ich persönlich verwende Maildroid und bin damit ganz zufrieden. U. a. gibt es auch die Möglichkeit die Benachrichtigung von neuen E-Mails zeitgesteuert zu deaktivieren, was sehr hilfreich in der Nacht ist. Zudem enthält es die Funktion Auto Bcc, die für Anwender, welche mit Pop-3-Konten in Outlook® arbeiten, wichtig ist.

Wie sieht nun also die Lösung für E-Mails aus? Eigentlich ziemlich einfach: Sofern Sie schon mit IMAP-Konten in Outlook® arbeiten, ändert sich im Prinzip nichts. Richten Sie lediglich auf dem E-Mail-Client ebenfalls Ihre E-Mail-Konten als IMAP ein und Sie haben sowohl am Computer, als auch auf dem Smartphone Ihre E-Mails zur Verfügung.

In Outlook® eingerichtete Pop3-Konten lassen sich nicht nachträglich auf IMAP umstellen, sondern müssen gelöscht und neu angelegt werden. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass als Typ "IMAP" ausgewählt wird. Denken Sie auch daran, vor dem Löschen der Pop-3-Konten Passwörter und  Einstellungen für die E-Mail-Server bereit zu halten. Beim Löschen und Neuanlegen von E-Mail-Konten gehen keine E-Mails verloren.

Wer nicht IMAP in Outlook® verwenden kann oder will, der kann auch im "Mischbetrieb" seine E-Mails verwalten. D. h. in Outlook® wird mit Pop3-Konten und auf dem Smartphone mit IMAP-Konten gearbeitet.

Das hat den Vorteil, dass E-Mails nicht permanent auf dem Server verbleiben müssen, sondern nach dem Download per Pop3 nach X Tagen (der Zeitraum ist in den E-Mail-Konteneinstellungen konfigurierbar) automatisch vom Server gelöscht werden. Viele Anwender, die ihre Daten nicht der Cloud anvertrauen möchten, bedenken nicht, dass alle ihre (in der Regel unverschlüsselten) E-Mails für alle Mitarbeiter ihres Providers in lesbarer Form ungeschützt vorliegen und in diversen Backups eine Zeitlang aufbewahrt werden. Daher ist meiner Ansicht nach ein reines IMAP-Konto zwar bequem, aber Datenschutztechnisch gesehen nicht optimal.

Durch einen Kompromiss lässt sich dieses "Problem" umgehen: Verschieben Sie beantwortete E-Mails in einen lokalen Ordner. Dann haben Sie zwar von unterwegs mit Ihrem Android-Gerät keinen Zugriff mehr darauf, jedoch ist das meistens auch nicht erforderlich. Zum einen ist die E-Mail ja schon beantwortet und zum anderen schreiben die wenigsten Anwender auf einem kleinen Gerät ausführliche Nachrichten. Man nutzt es in der Regel um informiert zu sein und bei Bedarf eine kurze Mitteilung an den Absender zu schreiben, dass man eben gerade unterwegs ist und sich die eigentliche Beantwortung etwas verzögert.

Wie weiter oben geschrieben, kann der Mail-Client Maildroid automatisch gesendete Nachrichten als Bcc an eine vordefinierte Adresse schicken. Diese Adresse ist Ihre eigene Adresse. Wenn Sie nun eine E-Mail auf dem Smartphone beantworten, so wird diese Antwort gleichzeitig noch einmal an Ihre eigene Adresse geschickt. Zwar erhalten Sie diese dann natürlich auch noch einmal auf Ihrem Smartphone, aber Sie haben die Antwort später auch auf Ihrem Computer am Arbeitsplatz zur Verfügung. Dort lassen sich diese in den Ordner Gesendete Objekte verschieben und so haben Sie dann die ganze Konversation auch auf dem Arbeitsrechner.